Abschaltung der Liste

Hallo Forscherfreunde,

dies vorab. Auch ich verabschiede mich hiermit.
Eine Neuanmeldung bei Discourse wird aus mehreren Gründen nicht erfolgen, zumal
ich weder bei GedBas registriert bin noch eine Mailadresse hinterlegt habe.
Ein Konto bei genealogy.net habe ich ebenso nicht.

Die in den verg. Tagen in den offenen Listen eingestellten
Mitteilungen zeigen, dass viele Listenteilnehmer enttäuscht und
verärgert sind. Im gewissen Sinne sind derlei Reaktionen verständlich.

Andererseits aber verhält es sich so, wie es Rainer Dörry beschrieben hat
und Susanne Nicola auch bereits mitteilte.
Primär technische Notwendigkeiten machen eine Abschaltung der offenen Listen
offenbar notwendig. Die Begründung erscheint verständlich und nachvollziehbar.
Unklar bleibt dann in diesem Zusammenhang aber, weshalb die Projekt- und Vereinsmailinglisten
weiter betrieben werden (und technisch weiter betrieben werden können).

Ein anderer Aspekt. Eine Mailingliste erfordert Rechenleistung, Pflege, Moderation,
technische updates. Und ebenso Spezialwissen sowie ehrenamtlichen Zeitaufwand.
Weshalb jetzt die offenen Listen vor dem Kollaps stehen und nicht mehr weitergepflegt
werden können erschließt sich mir nicht, weil ich die Fakten nicht kenne und der
technische Hintergrund mir nicht geläufig ist.
Dass aber andererseits die Unterhaltung der Mailinglisten auf ehrenamtlicher Arbeit
beruht sollte jeder Nutzer in seine Überlegungen einbeziehen.
Profilierungssucht wie in einer der Listen formuliert ist sicherlich nicht der Grund der Entscheidung.

Und noch eine abschließende Bemerkung. Grundsätzlich stelle ich fest, dass die
modernen Technikanwendungen immer komplexer, technisch komplizierter werden.
Die KfZ-Technik ist ein Beispiel. Softwareentwicklungen ein anderes.
Die Tendenz geht nicht etwa zur Einfachheit, zur unkomplizierten Anwendung, sondern zu
immer komplexeren Systemen. Wenn Computeranwendungen Zeitfresser werden wende ich sie
nicht an. Meine Argumentation und Sichtweise ist einseitig. Das ist mir klar.
Vor einem halben Jahrhundert gebaute Autos waren tendenziell reparaturanfälliger,
heute produzierte KfZ aber sind weil voller Elektronik in anderer Weise störanfälliger.
Das ADAC-Ranking belegt meine These.
Und 1970 konnte keiner ahnen, welche Kommunikationsformen wir heute nutzen.

Gleich wie. Der Trägerverein für die Mailinglisten traf eine offensichtlich wohlüberlegte
Entscheidung.

Wer mag kann sich ja umorientieren. Für Sachsen und Thüringen existieren bereits priv.
organisierte Mailinglisten (th-sa-l u. U-s-e-m-e) oder als Alternative das Netzforum Ahnensuche.

Euch allen auch weiterhin viel Erfolg bei Euren Recherchen wünschend verbleibe ich mit
besten Grüßen aus Ostfalen, Thomas Engelhardt, Ilsede

Bilateral bin ich weiterhin erreichbar: ThomasEngelhardt2@gmx.de

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Hallo Thomas,

ich finde das lustig, weil meiner Meinung nach die Mitteilung bereits über das neue System kommt.
Mit Gruß
Christine G.

Ich finde es schade, wenn sich jemand ausklinkt, egal aus welchen Gründen, da immer einiges an Fachwissen verloren geht. Aber die um Umstellung auf Discourse ist nun überhaupt kein plausibler Grund sondern seit mindestens 10 Jahren überfällig.

Und wenn ich sehe, wie unfassbar viel Aufwand seitens der Vorstandes und der Tekkies betreiben wird, um ja jeden abzuholen, kann ich die Verweigerungshaltung einzelner nicht nachvollziehen.

Sich kurz anzumelden, die Hilfestellungen zu lesen und frohen Mutes mitzumachen dauert nicht so lange, wie die Begründungstexte zu verfassen.

Irgendwie erinnert mich das an die Urzeiten des Internet und von E-Mail. Man kann doch auch Briefe schreiben und in die Bibliothek gehen.

Herzlichst, Marko