Hallo Herr Wagner und Herr Seidel,
als ich mit meiner Ahnenforschung begann, suchte ich nach einer genealogischen Methodik. Dabei stie� ich im Internet auf das Kekule-Benummerungssystem. Leider habe ich mir den Link nicht vermerkt aber u.a. folgendes festgehalten, ich zitiere:
"Wenn Sie nun allen Ihren Vorfahren eine Nummer zugewiesen haben, k�nnen Sie sich daran machen, deren Kindern (wenn sie KEINE direkten Vorfahren der Ausgangsperson sind, sonst haben sie ja mittlerweile eine Nummer) und den Kindern der Ausgangsperson Nummern zuzuweisen. Ein Kind erh�lt immer die Nummer des Vaters, oder, wenn dieser kein Blutsverwandter ist, die der Mutter und zus�tzlich einen Buchstaben. Das erste Kind also den Buchstaben A, das zweite B usw... Um auch hier das Geschlecht direkt an der Nummerierung zu erkennen, k�nnen Sie m�nnl. Nachkommen der Person Gro�buchstaben und weibl. Kleinbuchstaben zuordnen. Davon ausgehend, da� Sie der Proband sind und das zweite Kind Ihrer Eltern, h�tte ein �lterer Bruder die Nummer 2A und eine j�ngere Schwester die Nummer 2c. Deren Kinder w�rde nun ein zus�tzliche Buchstabe angeh�ngt. Die Tochter Ihres Bruders hat dann die Nummer 2A plus ein kleines a, also 2Aa. H�rt sich zuerst mal kompliziert an, aber versuchen Sie einmal so bei Ihre Verwandten durchzunummerieren und sie werden es schnell verstanden haben. Sie k�nnen nun anhand der Nummer von jeder Person sagen, ob sie m�nnl. oder weibl. ist und welchem Familienzweig sie angeh�rt."
Seitdem halte ich mich an diese Methodik und kann sagen, da� sie sehr hilfreich ist, insbesondere wenn die Anzahl der erfa�ten Personen inzwischen f�nfstellig ist. Mittels dieser Zuordnung bin ich in der Lage mit wenigen Mausklicks eine bestimmte Person aus meiner Datenbank heraus zu filtern.
Gr��e Herbert Wiegand
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