ich hatte indirekt auch davor gewarnt.
Die Berichte sind unmittelbar und nicht
verbrämt oder geschönt wie in vielen anderen
Büchern zum Thema. Ich habe die Zeit selbst
als 11-jähriger miterlebt und oft versucht meine
Mutter zu beschützen. Aber ich glaube, das hier
in der Liste keine Kinder mitlesen. Was mir und
Gleichaltrigen 1945 zugemutet wurde hat bis
heute kein Mensch thematisiert, im Gegenteil,
das alles war Dank der "Frankfurter Schule"
bis heute ein Tabuthema!
heute kein Mensch thematisiert, im Gegenteil, das alles war
Dank der "Frankfurter Schule" bis heute ein Tabuthema! <
Hallo Joachim,
dann breche doch das Tabuthema und ver�ffentliche Deine
Erlebnisberichte, damit sich so etwas nicht wiederholt; jedenfalls
sollte man alles versuchen. Wir, die es erlebt haben wissen,
Krieg ist die H�lle und das Erlebte f�r viele Unbeteiligte im
wahrsten Sinne des Wortes 'unglaublich', nicht glaubhaft.
Herzliche Gr�sse aus Upstate New York,
Guenter Boehm (*1939 Friedland, Kreis Waldenburg in Schlesien)
Mit Tabuthema meinte ich eher, dass durch die Um-
erziehung der Deutschen zu demuetigen "Gutmenschen",
Themen wie "Vertreibung", "Vertreibungsverluste",
"Vertreibungsopfer" etc. regelrecht verp�nt wurden.
D.h. dar�ber zu reden wurde peinlich. In der 3-b�ndigen
Dokumentation sind so viele echte Berichte drin, dass es
sich garnicht lohnt, da noch welche hinzuzufuegen.
Was n�tzt es, wenn ich sage, dass auch meine Mutter in
aller Oeffentlichkeit erniedrigt wurde. Aber sie �berlebte.
Es gibt Menschen (z.B.In den mit deutschen Mitteln
hergestellten Dokumentar-Filmen von Guido Knopp),
die sachlich und glaubw�rdig sagen:
"Was wollt ihr es war Krieg und die Soldaten der
Roten Armee waren lange nicht zu Hause gewesen.
Wogegen Knopp umgekehrt, im Film, die meist flennenden,
aber gutsituierten deutschen Omas, von unendlich vielen
und unendlich vielen Malen reden l�sst. Aber das sind
Feinheiten, die bei uns keiner mehr bemerkt.
Im Gegenteil es wird den Deutschen vorgeworfen,
dass sie sich seit 1945 st�ndig versuchen reinzuwaschen
und zu Opfern zu stilisieren.
Aufrechnung ? Nein Danke !
2.220.000 Vertreibungsopfer taugen nicht zum Aufrechnen.
Das Thema kann man nicht mit wenigen Saetzen
ausschoepfen..
mfG. Joachim K.
P.S. in meiner Antwort musste es "psychiatrische" heissen.