2. Weltkrieg

Werte Forscher,

von der WASt Berlin erhielt ich die Nachricht, dass mein Opa am 17.03.1944 in Lawriwka/Russland vermisst ist.
Als Einsatzräume der 8. Batterie Artillerie-Regiment 248 (Unterstellung 168. Infanterie-Division) wurden zwischen November 1943 bis März 1944 einige Orte angegeben mit dem Hinweis/Quellennachweis auf:
Tessin, Georg: "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945", Osnabrück, 1973 ff

Dieses Werk findet sich auch im Internet herunterladbar in 16 Bänden.
Kennt sich Jemand aus und kann mir mitteilen in welchem Band und wo ich die Seiten 1973 ff finde um dies in der Quelle nachzulesen?

viele Grüße aus Leipzig
Ulf
FAHNERT

Werte Zeitreisende,

es gehört zu meinen deutlichsten Erinnerungen an die ersten Gymnasialjahre, daß ich von meinem Lateinlehrer vor versammelter Klasse entschieden gerügt wurde, im Unterricht von "meinem Opa" gesprochen zu haben. Das sei Kleinkindersprache.

Recht hatte er: Seitdem reagiere ich allergisch, wenn solches kindliche (nicht: kindische) Vokabular mehr und mehr in der Schriftsprache Verwendung findet, gefördert durch das Fernsehen, das sich ja auch seit langem nicht mehr scheut, Worte, die ich in Gegenwart meiner Erziehungsberechtigen nicht in den Mund nehmen durfte, immer öfter ungeniert aussprechen zu lassen. Vom Aus-der-Flasche-Trinken und ähnlichen ungehörigen "Vor-Bildern" völlig zu schweigen.

O tempora o mores!

Jürgen Wagner

.--------------------------------------

Das sei Kleinkindersprache.
Werter Jürgen Wagner,
dass der Lehrer alles besser weiss, sogar besser als der "Liebe Gott" und die Wissenschaft, lernte in meiner Schulzeit.
Der Begriff "mein Opa" steht bei mir für ein gutes und inniges Verhältnis, wenn dies ein Erwachsener nutzt.
Zustimmen kann ich, dass im Fernsehen die Verwendung eines Fäkalien - Vokabular als normal genutzt wird. Ein Vokabular, bei dem sich bei meinen Kindern und natürlich auch bei mir eine Hemmschwelle besteht und nicht genutzt wirde.
Inzwischen nutzen auch die Lehrer dieses Vokabular, welches ich nicht gebrauche.
Es grüßt aus dem Erzgebirge
Arthur (Beier)

Tempi passati sunt.

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis,

Die Zeiten sind vorbei. Die Zeiten ändern sich und wir mit Ihnen.

Früher hatten wir auch eine Kaiser.

So könnte man fortfahren.

Trotzdem allen eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rutschins neue Jahr

Dipl. jur. Alexander Broich

Ingolstädter Str. 13 06128 Halle (Saale) Tel.: 0345 4703043