1000 Groschen im Griechenland 1814

/Liebe Familiensucher, ich habe eine Frage, die etwas �ber meine Familiengeschichte hinausgeht, aber mir trotzdem wichtig ist. Ich las in einem Artikel �ber die griechischen Meteora-Kl�ster, da� 1814 ein Holzschnitzmeister f�r die Arbeit an einer Ikonostase 1000 Groschen bekommen hat. Trotz allen Suchens �ber die Verh�ltnism��igkeit habe ich nichts gefunden, ist das viel Geld oder wenig, wie kann man das etwa vergleichen?
Ich w�rde mich sehr freuen, wenn mir jemand "auf die Spr�nge" helfen und antworten k�nnte.
Martin/

Hallo liebe Mitstreiter,
der Name STOYE ist in meinem "Wohngebiet"
weit verbreitet. Inzwischen konnte ich erforschen, dass meine STOYE aus
Werlitzsch in Sachsen, seit Anfang der KB Glesien 1606, nachzuweisen
sind. Sie wanderten im Laufe der Jahrhunderte über Reideburg, Landsberg,
Zwebendorf, usw. nach Halle/Saale. Die frauen sind im ganzen Saalkreis
verheiratet gewesen. Eine Linie führt über Ruppin weiter nach Berlin.

Wer forsch nach diesem Namen in diesen Gegenden? Vlt. ergeben sich
Verbindungen.

LG Ute

Hallo Martin,

das ist nicht so leicht zu beantworten. Griechenland gehörte bis 1821 zum osmanischen Reich. Groschen gab es da nicht als Währung. Entweder der Holzschnitzer liess sich in seiner heimischen Währung bezahlen oder in einer anderen, die er leichter eintauschen konnte.
Innerhalb von Europa gab es damals mehrere Taler, Groschen und Pfennige parallel, je nach Land bzw. Herrschaftsgebiet. Zur damaligen Zeit könnte es z. B. der Preußische Reichstaler gewesen sein (= 24 Gute Groschen), der Taler enthielt 16,704g Feinsilber. Darüber könntest Du den Wert eventuell ausrechnen.
Es könnte aber auch ein Konventionstaler zu 32 Groschen gewesen sein.

Tabellen über den Wert im Vergleich zu heute gibt es praktisch keine. Manchmal erwischt man eine Preisliste für Arbeitslohn und Lebensmittel, aber das wird da, wo Du suchst, wohl sehr schwer sein. Ich habe mich da schon öfter bei Recherchen schwer getan.

Im Zweifelsfall versuche doch einmal Kontakt mit dem Autor des Artikels aufzunehmen.

Viele Grüße
Astrid (Kreuz)

Hallo Ute,
f�r die Erforschung der Stoye's wurde/wird eine Menge getan. Eine Stiftung hat die eigene Genealogie aufgearbeitet, und f�rdert auch andere Arbeiten. Sehr empfehlenswert ist der Stammbaum unter
Stoye 42 001-091 - Stoye_Band_42.pdf <http://wiki-commons.genealogy.net/images/4/47/Stoye_Band_42.pdf&gt;

Beste Gr��e,
Peter aus Berlin

Hallo Peter,
das ist mir natürlich bekannt :slight_smile: Leider konnten auch
die Verfasser des Bd. 42 keine Verbindung Ihrer Vorfahren zu den STOYE
aus Werlitzsch finden (soweit ich das verstanden habe).

LG Ute

Hallo Ute,

ein Hinweis, vielleicht von Interesse:

STOYE, Hermann Wilhelm Kurt: evangelisch, Ingenieur, *14.08.1895 Leipzig-Sellershausen
oo 07.02.1925 Leipzig-Gohlis (Standesamt 3)
ALBRECHT, Elisabeth Hildegard Loni: evangelisch, *28.10.1902 Leipzig-Gohlis

Quelle: Buch "Ahnentafeln um 1800", Band 4, AL No.28 ALBRECHT

Keine weiteren Angaben zu STOYE, da die ALBRECHT der Proband ist.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schneider

Sehr geehrte Frau Stoye !

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Adreßbücher der Stadt Halle (Saale) 1804-1922
Begräbnisregister 1833-1873
Bürgerbücher 1401-1926
Bürgerkartei: 1401-1853 Berufsregister
Bürgerkartei: 1401-1853 Berufsregister zum Bürgerbuch
Bürgerkartei: 1401-1853 Bürger vom Neumarkt
Bürgerkartei: 1401-1853 Namenskartei
Bürgerkartei: 1401-1853 Ratspersonen
Bürgerkartei: 1401-1853 Register der Herkunftsorte
Bürgerkartei: 1401-1853 Register der Herkunftsorte und Berufe
Bürgerkartei: 1401-1853 Register der Ratspersonen

Grüsse Stefan Pusinelli

[mailto:sachsen-anhalt-l-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Peter
Schöttler